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Produktpalette bei Verhütungsmitteln erweitert

Beratungsgespräch beim Arzt: Die Möglichkeiten zur Schwangerschaftsverhütung sind vielfältig.Zoom image
Beratungsgespräch beim Arzt: Die Möglichkeiten zur Schwangerschaftsverhütung sind vielfältig.

Mit der Übernahme des US-amerikanischen Unternehmens Conceptus, Inc. mit Sitz im kalifornischen Milpitas erweitert Bayer HealthCare seine Produktpalette im Bereich der Verhütungsmittel. Conceptus hat das Essure™-Verfahren, die einzige Methode zur dauerhaften Empfängnisverhütung ohne operativen Eingriff, entwickelt und vermarktet dieses in den USA sowie in weiteren Ländern. Dadurch kann Bayer eine noch breitere Auswahl kurz- und langwirksamer sowie dauerhafter Verhütungsmethoden anbieten.

Das Übernahmeangebot für die Aktien der Conceptus, Inc. zum Preis von 31 US-Dollar in bar hat der Konzern erfolgreich abgeschlossen. „Wir freuen uns über die positive Resonanz auf unser Angebot bei den Aktionären von Conceptus. Sie ist ein Beleg für die hervorragenden Perspektiven, die diese Übernahme eröffnet“, sagt Dr. Marijn Dekkers, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG. Conceptus wurde umgehend mit einer Tochtergesellschaft von Bayer verschmolzen. Damit ist Bayer alleiniger Eigentümer von Conceptus.

„Unser Ziel ist, mit Innovationen die Gesundheit von Frauen zu fördern. Das Essure™-Verfahren komplettiert unser bestehendes Angebot zur Schwangerschaftsverhütung mit kurzwirksamen oralen Kontrazeptiva und den langwirksamen Intrauterin-Systemen. Mit unserer Erfahrung im Bereich der Gynäkologie in Kombination mit unserer Expertise im Vertrieb können wir das von Conceptus übernommene Geschäft weiterentwickeln“,
sagt Andreas Fibig, Mitglied des Bayer HealthCare Executive Committee und Vorstandsvorsitzender von Bayer HealthCare Pharmaceuticals. Das Essure™-Verfahren wurde 2002 von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA zugelassen. Es ist die einzige permanente, hormonfreie Verhütungsmethode, die ohne chirurgischen Eingriff in einer gynäkologischen Praxis in weniger als zehn Minuten eingesetzt
werden kann. Damit entfallen Risiken, die mit einer Vollnarkose beziehungsweise mit einem chirurgischen Eingriff bei einer Eileiter-Unterbindung verbunden sind.

Letzte Änderung: 31. Juli 2013  Copyright © Bayer AG
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