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Weizen mit verbessertem Ertrag

Bayer forscht an besseren Weizensorten: Dr. Richard James (l.) von der australischen Regierungsorgansiation CSIRO und Bayer-Wissenschaftler Richard Dickmann.Zoom image
Bayer forscht an besseren Weizensorten: Dr. Richard James (l.) von der australischen Regierungsorgansiation CSIRO und Bayer-Wissenschaftler Richard Dickmann.

Bayer CropScience und das niederländische Unternehmen KeyGene in Wageningen haben eine mehrjährige Kooperation zur Verbesserung von Pflanzeneigenschaften (Traits) von mehreren wichtigen landwirtschaftlichen Nutzpflanzen geschlossen. Das erste Forschungsprogramm ist auf Weizen gerichtet und kann um weitere Progamme mit Raps, Reis und Baumwolle erweitert werden. Mit ihrer Zusammenarbeit wollen Bayer und KeyGene dazu beitragen, die Weizenproduktion ertragreicher und nachhaltiger zu gestalten. Bayer erhält durch den neuen Vertrag Zugang zur einzigartigen Entwicklungspipeline KeySeeQ™ von KeyGene. Diese identifiziert Gene für neue Traits wie Trockentoleranz. Die Gene werden dann durch das Hochdurchsatz-Mutageneseverfahren KeyPoint™ von Key­Gene verbessert. Bayer wird neue Weizensorten, die mithilfe dieser Verfahren entwickelt wurden, anschließend weltweit auf den Markt bringen. „Bayer will Landwirten auf ihre Bedingungen angepasste Weizensorten liefern, die einen verbesserten Ertrag und andere wichtige Eigenschaften wie Trockentoleranz und effiziente Düngerverwertung bieten“, sagt Dr. David Nicholson, Leiter des Bereichs Forschung und Entwicklung bei Bayer Crop­Science.

Im Rahmen des Ausbaus seines weltweiten Netzwerks hat Bayer südlich von Paris eine neue Weizenzuchtstation eröffnet. Das Züchtungsprogramm zielt vor allem auf höhere Erträge, die effiziente Nutzung von Wasser, Hitzetoleranz sowie die Verbesserung der Widerstandsfähigkeit des Weizens gegenüber Pilzerkrankungen. Ein anderes wichtiges Kriterium ist die Kornqualität. Bayer wird über einen Zeitraum von drei Jahren mehr als 7 Millionen Euro am Standort investieren.

Letzte Änderung: 31. Juli 2013  Copyright © Bayer AG
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